Es gibt Branchen, beispielsweise den Tourismus, in denen die Sommermonate die heiße geschäftliche Phase sind. Doch weil die Menschen im Urlaub sind, befinden sich viele Privathaushalte und auch Betriebe im Sparmodus. Das hat Auswirkungen auf Handwerk, Handel und manche Dienstleistungssektoren: Sie fallen in das sogenannte Sommerloch. Bleibt die Frage: Lässt sich die sommerliche Flaute verhindern? Und wenn nein, wie kann man trotzdem cool bleiben? Die Antworten liefert dieser Blogbeitrag.
Das Sommerloch lässt sich planen
Vorneweg: Das Sommerloch sollte keinen Unternehmer völlig unvorbereitet treffen. Vorausschauend zu wirtschaften bedeutet, die Umsatzentwicklung über einen längeren Zeitraum zu analysieren und daher genau zu wissen, wann die Kurve nach unten geht.
Man kann mit speziellen Sommeraktionen, einer jahreszeitlich angepassten Angebotspalette oder Rabatten natürlich etwas gegensteuern. Allerdings sollte man bedenken, dass auch die eigenen Mitarbeiter im Sommer meist nicht vollzählig zur Verfügung stehen – vielleicht kommt die ruhigere Phase also genau zur rechten Zeit. Im Extremfall kann man sogar einen Betriebsurlaub andenken, aus der Not also eine Tugend machen und dafür in Phasen mit größerem Bedarf personell aus dem Vollen schöpfen.
Die Zeit sinnvoll nutzen
Findet man sich mit dem Sommerloch ab, kann man die Ressourcenplanung entsprechend anpassen – nicht nur personell, sondern auch materiell. Ein volles Lager wäre nun der pure Luxus. Darüber hinaus stellt sich die Frage, wie man die ruhige Zeit sinnvoll nutzen kann.
In Industrie und Handwerk bieten sich beispielsweise Wartungsarbeiten an Maschinen und Werkzeugen an. Administrative Arbeiten, die man sonst vor sich herschiebt, lassen sich ebenfalls erledigen. Vielleicht kann man sich auch intensiver als sonst um die Kunden kümmern und das Eigenmarketing intensivieren. Und letztlich ist das Sommerloch auch perfekt für Mitarbeiter-Fortbildungen oder Teambuilding-Maßnahmen. Eine Runde Eis auszugeben hat noch keinen Unternehmer in den Ruin getrieben.
Die Beschäftigten bei Laune halten
Apropos Mitarbeiter: Sie leiden genauso unter der Hitze wie jeder Arbeitgeber, man sollte daher Vorkehrungen treffen, damit sie trotzdem voll leistungsfähig bleiben. Getränke zur Verfügung zu stellen, ist eigentlich eine Mindestanforderung, frisches Obst wäre ein zweiter Schritt. Wo immer möglich, sollte man zudem über Klimatisierung, längere Pausen oder angepasste Arbeitszeiten nachdenken. Dies alles kann ein wichtiger Beitrag zur langfristigen Mitarbeiterbindung sein.
Projekte vorantreiben
Auch das eine oder andere nicht unmittelbar mit dem Geschäftsalltag in Verbindung stehende Projekt lässt sich nun vorantreiben, etwa in den Bereichen Nachhaltigkeit oder Digitalisierung.
Nicht zuletzt kann man finanzielle Weichenstellungen vornehmen. Kennen Sie zum Beispiel Factoring? Mit dieser innovativen Finanzierungsmethode bereiten Ihnen lange Zahlungsziele oder gar Zahlungsausfälle, Debitorenbuchhaltung und Liquiditätsengpässe kein Kopfzerbrechen mehr. Weil offene Forderungen innerhalb weniger Werktage beglichen werden, lassen sich außerdem eigene Verbindlichkeiten schneller tilgen und die Eigenkapitalquote steigt an. Die besten Voraussetzungen, um das Sommerloch spielend leicht zu durchtauchen.
Probieren Sie’s einfach aus oder kontaktieren Sie uns, um mehr über Factoring zu erfahren. Der Zeitpunkt ist günstig.