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Wie bindet man Personal und Kunden bei der Betriebsübergabe ein?

  • 04/07/2024

Ein Wechsel an der Spitze ist ein einschneidender Moment in der Entwicklung jedes Unternehmens. Dies gilt bei einer internen Nachfolge und erst recht – heutzutage immer häufiger – bei der externen Übernahme. Im zweiten Fall ist es besonders wichtig, Mitarbeiter und Kunden in den Übergabeprozess einzubinden. In Fachkreisen wird dieser Vorgang als Teil des sogenannten Change Managements gesehen.

Die Warum-Frage

Sollte man die Frage voranstellen, warum man Personal und Kunden einbinden sollte? Eigentlich nicht, weil beides selbsterklärend ist. Aber der Vollständigkeit halber: Kein Unternehmen ist ohne motivierte Mitarbeiter erfolgreich. Eine Säule der Mitarbeitermotivation ist die Kommunikation. Über Veränderungen im Unternehmen informiert zu werden, bevor sie eintreten, gehört dazu.

Kunden sind ebenfalls wichtige Stakeholder und Erfolgsfaktoren. Hier geht es vor allem um Vertrauen und damit ebenfalls um eine offene Kommunikation.

Die Kommunikation mit dem Personal

Die frühzeitige Einbindung des Personals in den Veränderungsprozess verhindert oftmals Unsicherheit und Widerstände. Fast jedes Unternehmen verfügt heutzutage über ein Intranet, eine Mitarbeiter-App, eine Info-Tafel oder zumindest eine WhatsApp-Gruppe. Bei einem Chef-Wechsel sollte man trotzdem auf das persönliche Gespräch setzen, zum Beispiel im Rahmen einer Betriebsversammlung.

Ganz bestimmt haben die Mitarbeiter nämlich viele Fragen: Wer ist der Neue und was hat er bis jetzt gemacht? Wie will er den Betrieb gestalten – was bleibt gleich, was will er ändern? Und was bedeutet das für mich persönlich und meine Arbeit? Perfekt wäre es, wenn der künftige Unternehmer vor Ort ist und diese Fragen zum Teil schon selbst beantworten kann.

Akzeptanzfördernd ist es außerdem, wenn die Kommunikation auf Augenhöhe stattfindet. Der angehende Betriebsleiter sollte also nicht nur verkünden, was er vorhat, sondern auch die Beschäftigten zu Wort kommen lassen. Denn sie kennen das Unternehmen oftmals besser als er und sollten zu Verbündeten im Übergabeprozess werden.

Die Einbindung der Kunden

Wie bei den Mitarbeitern geht es auch bei den Kunden vor allem um die Kommunikation und darum, Unsicherheiten zu vermeiden. Die Kommunikationsform unterscheidet sich allerdings, denn persönliche Gespräche mit allen (Stamm-)Kunden sind in den meisten Fällen kaum möglich. Alternative Kanäle sind zum Beispiel E-Mail, Newsletter, Website und Social Media – immer mit dem Angebot der telefonischen Rücksprache.

Der wichtigste Kommunikationsinhalt ist ähnlich wie bei den Mitarbeitenden: Wie wirkt sich der Wechsel an der Unternehmensspitze für mich als Kunden aus? Oftmals lautet die Antwort „Gar nicht!“. Das reicht schon, um die Kunden zu beruhigen.

Was der „Neue“ beachten sollte

Bleibt noch der Unternehmensnachfolger und wie er sich im Übergabeprozess am besten verhalten sollte. Am wichtigsten ist in seinem Fall wohl, die Mitarbeitenden und Kunden nicht von vornherein mit großen Veränderungsplänen zu überfordern. Man kann solche Pläne natürlich haben, aber es muss nicht alles am ersten Tag passieren. Das heißt, man kann sich ruhig die Zeit nehmen, das Unternehmen erst mal aus der Führungsperspektive kennenzulernen und dann notwendige Veränderungen einzuleiten, die für Mitarbeiter und Kunden im Idealfall vorteilhaft sind.

Schlecht beraten sind neue Chefs, die sich besserwisserisch über Input aus dem Betrieb hinwegsetzen. Visionen sind gut, aber wenn man ein Unternehmen neu übernimmt, sollten sie nicht in Stein gemeißelt, sondern situationselastisch sein. Langfristig führt das zu mehr Zufriedenheit und mehr Erfolg als das unsensible Überrumpeln der Stakeholder.

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